Hygge und Minimalismus

FullSizeRender-2
„Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.“ – Hans Christian Andersen

Wer von euch hat schon einmal das Wort Hygge gehört? Eine wortwörtlich Übersetzung dieses Begriffes gibt es nicht, denn es ist eher ein Lebensgefühl. Gemäss World Happiness Report kommt es aus Dänemark, von den glücklichsten Menschen der Welt. Einige Ergänzungen wären noch mit Herzlichkeit, Gemütlichkeit, Geselligkeit. Übrigens wird es „hügge“ ausgesprochen.

Wenn du mehr Hygge in dein Leben bringen möchtest, solltest du die alltäglichen Dinge zu schätzen wissen – zum Beispiel der Kaffee oder den Tee am Morgen, erfrischende Spaziergänge oder die Umarmung eines Mitmenschen. Egal wie klein das Vergnügen ist, solange es ein Lächeln auf deine Lippen zaubert, ist es Hygge! Die Kleinen Dinge im Leben geniessen!

Klare Grenzen ziehen zwischen Arbeit und Freizeit. Besser ist: offline bleiben, sich mit Freunden treffen, Sport treiben, an die frische Luft gehen oder ein gutes Buch lesen. Wer seine Freizeit ehrt, hat verstanden, worum es bei Hygge geht!

Hygge macht man nicht, Hygge lebt man!

Im Gegenzug erhebt sich der Minimalismus. Leben im Einklang mit sich selbst, ohne irgendein überflüssiges „Gedöns“: Das ist Minimalismus!

Der Minimalismus stellt eine Art Gegenbewegung zu Konsumwahn und Materialismus dar. Immer mehr Menschen entdecken, dass der Konsumrausch wie eine Art Falle wirkt. Materielle Wünsche entstehen, treiben uns an, zwingen uns, die Karriere voranzutreiben, um möglichst viel Geld auf das Konto zu scheffeln. Wir sind von Werbung umgeben. Ein minimalistischer Lebensstil kann die Lösung für die materielle Belastung sein.

Der Kapitalismus lehrt uns von Kindesbeinen an, dass sich wahrer Reichtum allein in Geld bemessen lässt. Viele kämpfen mit dem Problem, dass sie das, was sie erst einmal haben, nicht mehr loslassen können. Verliebt euch in Menschen, nicht in die Gegenstände!

Das Hamsterrad endlich verlassen zu dürfen und damit freiwillig auf einen Überfluss zu verzichten um ein einfacheres Leben zu leben, darin besteht aus meiner Sicht ein Stück Glück. Denn wenig zu besitzen heisst auch, sich um weniger kümmern zu müssen, mehr Platz, Zeit und Geld zu haben.

Wie viele Gegenstände in euerem Haushalt habt ihr über ein Jahr nicht mehr angeschaut oder angerührt? Sind diese Objekte noch notwendig? Wann habt ihr das letzte Mal Dinge von euch weggegeben oder weggeworfen?

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. minimalismus sagt:

    So toll geschrieben,du sprichst mir aus der Seele

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s