..not forgotten!

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Es ist ein grosser Unterschied ob dich jemand nur anfasst oder wirklich berührt.

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Wenn du dich selbst liebst, liebst du deine Mitmenschen. Wenn du dich hasst, hasst du deine Mitmenschen. Deine Beziehungen zu anderen sind nur ein Spiegelbild von dir selbst.

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Es gibt eine Kraft, die löscht nie aus! 

Hamsterrad – Manage deine Ziele, nicht deine To-Do-Listen!

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«Wir müssen mehr Verantwortung für unser Leben übernehmen.» Welche Kompetenzen brauchen wir den wirklich für die Zukunft?

Es fühlt sich an, als ob wir alle im Inneren Kinder der Leistungsgesellschaft sind. Unsere Aufgaben dabei: funktionieren, produktiv sein und permanent unser Leben optimieren. Gestrebt wird nach Höhe, Geschwindigkeit und Länge. Wir sind bereit die Welt zu retten, vergessen aber, dass wir ab und zu ausschlafen müssen.

Ist nicht der Sinn hinter dem allem, dass wir entspannter, fokussierter und effizienter sind? Und nicht Tag für Tag damit verbringen unser Leben immer effizienter zu gestalten.

Das Ganze ist ein Strudel in den jeder schnell gelangt und dann nur schwer wieder raus kommt. Aus diesem Grund rate ich dir am Anfang deiner Reise einen ungefähren Plan zu machen und frage dich folgendes:

Was möchte ich erreichen? Was ist mir wichtig?

Du machst heute den ersten Schritt und morgen oder übermorgen den zweiten.

Alternativen

Mit Veränderungen müssen wir lernen zu leben. Niemand kann voraussagen, wie zum Beispiel unsere Lebensumfeld in fünf oder Zehn Jahren aussieht. Das darf uns keine Angst bereiten, sonst gehen wir mit angezogener Handbremse durchs Leben. Wichtiger ist, darauf hinzuarbeiten, dass auch dann noch mehrer Optionen verfügbar sind, wenn sich die Zukunft anders gestaltet, als wir vermuten.

Intuition

Künftig müssen wir uns häufiger entscheiden, obwohl uns noch wichtige Informationen fehlen. Wir müssen häufiger Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen wir noch nicht überblicken. Wir müssen lernen, uns auch dann zu entscheiden, wenn die Entscheidungsgrundlagen noch schwanken. Zugleich gilt jedoch: Wir müssen uns im Rückblick nicht mit Selbstvorwürfen zerfleischen, wenn wir nicht erfolgreich waren – sofern wir wissen: Wir taten zum Zeitpunkt der Entscheidung das, was uns als das Beste erschien. Wir müssen stärker auf unsere Intuition vertrauen.

Gesamtheit

Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, müssen wir unser Leben als Ganzes im Blick haben. Nur wenn wir abschätzen können, welche Auswirkungen auf unser körperliches Wohlbefinden und unser Lebensglück haben, können wir auf Dauer ein zufriedenes und erfülltes Leben führen. Fehlt uns diese Gesamtsicht, scheitert unser Versuch, die rechte Balance im Leben zu finden und zu wahren.

Viele Menschen können ihr Leben zwar hervorragend analysieren und sagen, was nötig wäre – auf ihre Analyse folgt jedoch kein Tun. Das heisst: Wir müssen auch eine gewisse Härte gegen uns entwickeln und aus unseren Erkenntnissen die nötigen Schlüsse ziehen.

Offen bleiben

Scheitern ist beim Versuch, unser Leben zu gestalten, stets möglich. Und wir werden künftig häufiger scheitern. Wir müssen neue kreative Designs entwerfen, weil sich unsere alten Verhaltensmuster und Lösungen für das Bewältigen der Zukunft nicht mehr eignen. Teilweise müssen wir sogar das Gegenteil dessen tun, womit wir in der Vergangenheit erfolgreich waren.

Dies fällt fast allen Menschen schwer, denn unsere aktuellen Denk- und Verhaltensmuster haben wir uns über Jahrzehnte antrainiert. Sie sind ein Teil von uns – Entsprechend schwer können wir sie ablegen.

Zuversicht

Eine positive Grundeinstellung zu Veränderungen wird künftig neben unserem Wertebewusstsein die wichtigste Eigenschaft sein, die wir brauchen. Wenn wir vor Veränderungen Angst haben, trauen wir uns auch nicht, neue Lebensentwürfe zu entwickeln. Wir verschliessen unsere Augen vor den Herausforderungen, vor denen wir stehen.

Eine positive Einstellung zu Veränderungen zeigt sich auch darin, dass wir das Risiko eines Scheiterns akzeptieren und dass wir ein Scheitern nicht als persönliches Versagen interpretieren. Denn unser Scheitern beweist: Wir haben es versucht. Also können wir auch einen zweiten Versuch wagen.

Zum Schluss sei gesagt: Du darfst schlafen, du darfst gesund essen, du darfst Freunde treffen. Du darfst Zeit für deinen Partner und deine Familie haben. Du darfst dich auf das konzentrieren, was du gut kannst und was dir Freude bereitet. Es gibt nur eine einzige Voraussetzung. Diese Dinge sind dir wichtig genug, dass du die Verantwortung dafür übernimmst. Dein Leben ist wie ein Mobile. Wenn du an einer Stelle etwas veränderst, verändert sich die gesamte Balance.

Sprung in der Schüssel

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Perfektion ist der grösste Makel – wer alles ist, kann nichts mehr werden

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei grosse Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll. Zwei Jahre lang gschah dies täglich. Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesägt, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun giesst du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“ Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen. Also an alle Leute da draussen mit einem Sprung in der Schüssel: Vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu geniessen!

 

 

Hygge und Minimalismus

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„Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.“ – Hans Christian Andersen

Wer von euch hat schon einmal das Wort Hygge gehört? Eine wortwörtlich Übersetzung dieses Begriffes gibt es nicht, denn es ist eher ein Lebensgefühl. Gemäss World Happiness Report kommt es aus Dänemark, von den glücklichsten Menschen der Welt. Einige Ergänzungen wären noch mit Herzlichkeit, Gemütlichkeit, Geselligkeit. Übrigens wird es „hügge“ ausgesprochen.

Wenn du mehr Hygge in dein Leben bringen möchtest, solltest du die alltäglichen Dinge zu schätzen wissen – zum Beispiel der Kaffee oder den Tee am Morgen, erfrischende Spaziergänge oder die Umarmung eines Mitmenschen. Egal wie klein das Vergnügen ist, solange es ein Lächeln auf deine Lippen zaubert, ist es Hygge! Die Kleinen Dinge im Leben geniessen!

Klare Grenzen ziehen zwischen Arbeit und Freizeit. Besser ist: offline bleiben, sich mit Freunden treffen, Sport treiben, an die frische Luft gehen oder ein gutes Buch lesen. Wer seine Freizeit ehrt, hat verstanden, worum es bei Hygge geht!

Hygge macht man nicht, Hygge lebt man!

Im Gegenzug erhebt sich der Minimalismus. Leben im Einklang mit sich selbst, ohne irgendein überflüssiges „Gedöns“: Das ist Minimalismus!

Der Minimalismus stellt eine Art Gegenbewegung zu Konsumwahn und Materialismus dar. Immer mehr Menschen entdecken, dass der Konsumrausch wie eine Art Falle wirkt. Materielle Wünsche entstehen, treiben uns an, zwingen uns, die Karriere voranzutreiben, um möglichst viel Geld auf das Konto zu scheffeln. Wir sind von Werbung umgeben. Ein minimalistischer Lebensstil kann die Lösung für die materielle Belastung sein.

Der Kapitalismus lehrt uns von Kindesbeinen an, dass sich wahrer Reichtum allein in Geld bemessen lässt. Viele kämpfen mit dem Problem, dass sie das, was sie erst einmal haben, nicht mehr loslassen können. Verliebt euch in Menschen, nicht in die Gegenstände!

Das Hamsterrad endlich verlassen zu dürfen und damit freiwillig auf einen Überfluss zu verzichten um ein einfacheres Leben zu leben, darin besteht aus meiner Sicht ein Stück Glück. Denn wenig zu besitzen heisst auch, sich um weniger kümmern zu müssen, mehr Platz, Zeit und Geld zu haben.

Wie viele Gegenstände in euerem Haushalt habt ihr über ein Jahr nicht mehr angeschaut oder angerührt? Sind diese Objekte noch notwendig? Wann habt ihr das letzte Mal Dinge von euch weggegeben oder weggeworfen?

..was die Welt zusammenhält

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„Alles Glück der Welt entsteht aus dem Wunsch, dass andere glücklich sein mögen.“

Wer andere Menschen erkennen will, sollte gelegentlich die Augen schliessen. Dem eigenen Atem zu hören. Die Muskeln entspannen. Die kleine Pause zwischen Ein- und Ausatmen wahrnehmen. Denn Empathie für andere Menschen, also die Fähigkeit, deren Gefühle und Emotionen zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden, sie basiert auf einer guten Wahrnehmung der eigenen Empfindungen. Wer sich selbst kaum oder nicht spürt, kann auch andere schwer spüren.

 

 

Karteileichen und fliegende Fische

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„Freundschaft ist die reinste und höchste Form der Liebe. Es ist eine Form der Liebe ohne Bedingungen und Erwartungen, bei der man das Geben an sich geniesst.“

In Zeiten sozialer Medien wie Facebook verfügt jeder über einen riesigen Freundeskreis und kann sich demnach enormer Beliebtheit wähnen. Doch wie viele „richtige“ Freundschaften pflegen wir wirklich? Inklusive realem Austausch im Café, stundenlangen Anrufen in Krisenzeiten oder täglichen Nachrichten um über räumliche Distanzen am Leben teilzuhaben?

Früher, in der Kindheit, hat man schnell jemand als Freund bezeichnet und ins Herz geschlossen. Man ist zum Beispiel täglich Arm in Arm durch die Strassen stolziert oder hat nachts irgend einen Blödsinn angestellt. Einige lernte man dadurch kennen, viele weniger. Heute jedoch ist das nicht mehr so. Heute zählen oft nur noch Likes auf Facebook. Dazu muss man sagen, dass das Alter und das Geschlecht sicher eine entscheidende Rolle spielen bei der sozialen Kontaktpflege.

Ich habe mir schon sehr häufig Gedanken über Freundschaften und ihre Veränderungen gemacht und mache es wieder. Denn das Thema begleitet uns alle. Freundschaften ändern sich heute noch mehr als im Kindesalter. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber die Veränderung von Freundschaft und deren Stellenwert im Leben ist noch erstaunlicher.

Das Konzept „Bester Freund“ funktioniert nicht mehr. Sie sind für mich alle gleich wichtig.

Du merkst wie wertvoll alte Freunde sind. „Best friends are people you know you don’t need to talk to every day. You don’t even need to talk to each other for weeks, but when you do, it’s like you never stopped talking.“

Du gibst die Freundschaft zu bestimmten Freunden auf. Manche wollen sich nicht ändern. Und dann muss ich respektieren, dann ist es Zeit loszulassen. Das heisst, dass ich manche Freundschaften einfach aufgeben muss, um mich nicht kaputt zu machen und selbst glücklich zu sein. Sei aufmerksam für welche Freunde die dich wirklich in deinen Plänen und Zielen unterstützen und dein Leben bereichern. Für diejenige welche dich von deinen Zielen abhalten und runterziehen, trenne dich! Stärke die Freundschaft zu den ersteren, denn sie machen dich langfristig glücklich und erfolgreich.

Du erkennst, auf welche Freunde du zählen kannst. „If you want to find out who your real friends are, sink the ship.  The first ones to jump aren’t your friends.“ – Marilyn Manson

Freunde sind viel mehr als nur Menschen, mit denen du gerne Zeit verbringst. Freunde helfen dir, neue Dinge zu entdecken. Freunde helfen dir, mit ihrem Netzwerk einen Job zu bekommen. Freunde helfen dir, deine Ziele und Träume zu erreichen. Freunde helfen dir zu wachsen und zu reifen.

Du erkennst, dass Freundschaft Arbeit bedeutet. Je älter wir werden, desto mehr Verpflichtungen hat jeder einzelne und desto mehr Pflege braucht eine Freundschaft.

Gute Freundschaften brauchen die drei wertvollsten Dinge unserer heutigen Gesellschaft: Zeit, Aufmerksamkeit und Zuneigung. Nur wenn du dir regelmässig die Zeit nimmst, um deinen Freunden Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken wird sie auf Dauer erhalten. Ohne regelmässige Pflege passiert mit einer Freundschaft das Gleiche wie mit einem Lederschuh: Er vertrocknet und geht kaputt.

In diesem Sinne:

„Let us be grateful to people who make us happy, because they are the charming gardeners who make our life blossom.“ – Marcel Proust

Gute Freunde helfen dir – neben deiner Familie und deiner Einstellung – dein Leben so leben kannst, wie du es dir vorgestellt hast.

„Ich kann, weil ich will, was ich muss.“

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Vertrau dem Prozess

Nein, keiner muss irgendwas! Das ist das, was ich verabschieden darf, denn das haben ja die Generationen vor uns gelebt. Ich gehöre zu der Generation mit dem wahnsinnigen Luxus. Ich selbst werden, sein und selbst verwirklichen zu dürfen! Das ist mein Geschenk! Und, wie gesagt, es dauert ein Weilchen. Ich denke nicht darüber nach, trainiere und dann werde ich irgendwann im Rückblick die ungeheure Strecke erkennen, die ich gegangen bin.